Aktuelles
Nach oben

 

  Gelegenheit !  
     
  Für Liebhaber  
     
  4 original antike Karussellpferde (ca. 1900 hundert)  
     
  Sehr dekorativ mit schön herausgearbeiteten geschwungenem Hals  
  und lebhaftem Gesicht  
  Der Schweif ist aus Echthaar.  
     
  Abhohlpreis  800,00 € pro Pferd  
  Im 4-Pack  3.000,00 €  
  Leichte Gebrauchsspuren unterstreichen ihre Orginalherkunft  
     
 

 
     
   

   
     
 

Seminar  mit der

 
 

Spanischen Hofreitschule Wien

 
 

an der Ausbildungsstätte der Junghengste am Heldenberg

 
 

eine Nachbetrachtung der Seminargruppe

 
 

 in Worte gefasst von Manfred Claus    

 
 

Niemand aus unserer Seminargruppe hätte gedacht, dass einmal ein Traum wahr wird.

 
  Hautnah erlebten alle Seminarteilnehmer mitten im täglichen Arbeitsablauf  der  
  Spanischen Hofreitschule die Schulung der Lipizzianer von der Remonte bis zum Schulhengst.  
  Vor Ort konnten wir die Grundsätze der klassischen Reitlehre studieren, damit wir in  
  Deutschland einen Beitrag zur Förderung der alten klassischen Reitkultur zum Wohle  
  unserer Pferde leisten können.  
  Diese Seminare wurden auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung zwischen der  
  Generaldirektorin der Spanischen Hofreitschule Frau Diplomkaufman Gürtler und  
  dem Verband zur Förderung der klassischen Reitkunst Deutschland e.V (VFkR) vereinbart.  
 

Was wurde vereinbart ?

 
  Die Generaldirektion der Spanischen Hofreitschule ermöglicht dem VFkR für das  
  Jahr 2011  zwei Seminare  für die Dauer einer Woche in der zentralen  
  Ausbildungsstätte der Hengste am Heldenberg . Das Seminar wird von einem  
  Oberbereiter geleitet.  
  Ziel dieser Seminare ist es, die klassische Reitkultur unmittelbar zu erleben und im  
  deutschen Freizeit-und Breitensport mit Pferden aller Rassen umzusetzen.  
     
 

Aber der Reihe nach:

 
 

Die Anreise:

 
  11 Teilnehmer (9 weibl und 2 männl) reisten in Fahrgemeinschaften (PKW) aus ganz  
  Deutschland am Sonntag den 06.06.2011 in Frauendorf an der Schmieda im  
  österreichischen Weinviertel an. Entfernung nach Heldenberg 7 km. Alle Teilnehmer  
  wohnten in der Pension des Winzerhofes der Frau Greil. Wir erlebten eine sehr  
  niveauvolle, gastfreundliche und herzliche Pension. Sofort übertrug sich der etwas  
  gelassene Rhythmus des österreichischen Landlebens wohltuend auf unsere Gruppe.  
     
  Die Begrüßung und der Beginn des Seminars in der zentralen  
 

Ausbildungsstätte Heldenberg der SHR:

 
  Um Punkt 9.00 Uhr begrüßte uns die Generaldirektorin Dkfm. Elisabeth Gürtler in  
  ihrer sehr freundlichen aber auch präzisen Art. Zuerst stellte sie uns den Leiter des  
  Wochenseminars Oberbereiter Herrn Andreas Hausberger vor. Beide Führungskräfte  
  vermittelten einen ersten Überblick über die Geschichte, Aufgaben und Ziele der  
  Spanischen Hofreitschule.  
  Interessant waren die Ausführungen von Frau Gürtler, die die Aufgaben und Ziele  
  der SRS für die weitere Zukunft erläuterte und die sich in diesem Zusammenhang zu  
  lösenden Aufgaben darstellte. Die Generaldirektorin sprach auch die Bedeutung  
  unseres ersten internationalen Praxisseminars an.  
  Es wurde uns klar mit welcher Gründlichkeit in organisatorischer und  fachlicher Sicht  
  dieses Seminar von der Spanischen Hofreitschule vorbereitet worden war.  
     
 

Die Ausbildungsstätte am Heldenberg:

 
  Nach der herzlichen und intensiven Begrüßung ließen wir die Trainingsstätte  
  Heldenberg auf uns wirken.  
  Im Ort Kleinwetzdorf liegt der kulturhistorische Heldenberg. Dort liegt der bekannte  
  Generalfeldmarschall Graf v. Radetzky begraben.  
 

Die Trainingsstätte am Heldenberg wurde 2005 eröffnet. Den wachsenden Aufgaben

 
  der SRS muss eine größere Anzahl von  Schulhengsten gegenüberstehen.  
  Außerdem setzt sie den Gedanken des langjährigen Leiters der Hofreitschule Obers  
  Podhajsky fort, den Hofburghengsten eine Sommerfrische zu ermöglichen.  
 

Die Anlage ist modern, großzügig und funktional konzipiert. Sie beherbergt

 
  80 “Luxusboxen“ .Luxus im Sinne von Größe der Boxen (20-25 qmtr). mit Fenster  
  und Paddock.  
  Luft, Raumklima, Helligkeit, Reitboden und äußerste Sauberkeit haben wir als  
  vorbildlich empfunden. Außenpaddocks, Führkarussel, Außenreitplatz, Koppeln und  
  Weiden runden das funktionale Bild ab.  
  Stroh-, Heu- und Futtervorräte hatten eine hervorragende Qualität. Sie gelangen  
  nach individuell abgestimmten Rationen zu den Hengsten, welche sich uns in sehr  
  gutem physischem und psychischem Zustand präsentierten.  
     
 

Inhalt und Schwerpunkte unseres Wochenseminars:

 
  1.Historischer Überblick über die Geschichte der SRS, ihre Strukturen und das  
  Zusammenwirken der Institutionen Gestüt Piber, Hofburg Wien und  
  Ausbildungsstätte Heldenberg.  
  2. Die praktische Ausbildung der Remonten aus Piber in Heldenberg vom  
  Geradeausreiten bis hin zur Campagneschule. Grundsätze im Umgang mit den  
  Hengsten und deren Ausbildung.  
  3.Die tägliche Morgenarbeit, die Arbeitsabläufe, Fütterung, Pflege, tierärztliche  
  Betreuung, Equipment, Strukturen u.v.a.m. Die Schulhengste als“ Herren Lipizzianer“  
  4.Traditionelle Gepflogenheiten, Reitschulordnung, Reitschulfiguren, Umgang  
  zwischen Reiter und Pferd  
  5. Bedeutung der Sitzschulung zur Erlernung eines geschmeidigen und korrekten Sitzes  
 

6. Longieren von Remonten

 
 

7. Anreiten von Remonten

 
  9. Die praktischen Ausbildungswege, Methoden des Lehrens von Lektionen, Klärung  
  von Schwierigkeiten, um zur Vollendung zu gelangen.  
     
 

Unser Tagesablauf:

 
 

07.30 – 08.30 Uhr gemeinsames Frühstück in unserer gemütlichen Pension

 
  08.45 – 09.00 Uhr Anfahrt zum Heldenberg  
 

09.00 – 11.30 Uhr  Praxisseminar am Reitplatz

 
                                  Es wurden Remonten, Campagnepferde und Schulpferde von Eleven,     
 

                               Bereiteranwärtern und Bereitern vorgeritten. Dazu fand ein ständiger  

 
 

                               Dialog zwischen  unserer Seminargruppe und dem Oberreiter Herrn Hausberger statt.

 
 

11.30 – 12.00 Uhr Reiten eines Lektionshengstes durch eine Seminarteilnehmerin des VFkR

 
 

                                Die Anleitung in dieser Reiteinheit erfolgte durch Herrn Hausberger.                             

 
 

12.00 – 16.00 Uhr Mittagessen , individuelles Studium und Freizeit

 
 

16.00 -  18.00Uhr  Gemeinsame Auswertung des Vormittages  und Vorbereitung

 
                                  auf den nächsten Tag  
  18.00 - ……..Uhr  Abendessen, DVD ansehen und eventuell etwas Weinverkostung    
 

Alle Teilnehmer hatten sich auf das Seminar gut vorbereitet. Schon am zweiten Tag

 
  brachte Herr Hausberger zum Ausdruck, dass er mit unserer Gruppe tief in sein  
  reiterliches Wissen eindringen kann und auch muss.  
 

Wir haben entstehende Fragen diskutiert -  dem Seminar ein Profil gegeben.

 
 

Bei aller Ernsthaftigkeit wurde die Freude an der Arbeit mit den Pferden nicht vergessen.

 
     
  Der Donnerstag – ein besonderer Tag  
  Wir besuchten die schönste Reithalle der Welt – Führung durch die gesamte Hofburg  
  mit Stallungen, Sattelkammer, Erläuterung der größten Führanlage der Welt. Fragen  
  zum Reithallenboden in der Hofburg  u.v.a.m.  
  Mitten im Text schon einmal vorab herzlichen Dank an den Oberbereiter Herrn  
  Andreas Hausberger. Er  erstaunte uns immer wieder mit seinem enormen  
  historischen Hintergrundwissen. Er verstand es dieses Wissen mit seinem  
  persönlichen Charme zu vermitteln, wobei auch einmal augenzwinkernd ein kleines  
  Anekdötchen erzählt wurde.  
 

Wir waren zu einer harmonischen Seminargruppe zusammengewachsen.

 
  Wir alle , die wir das erleben durften werden es nie vergessen, wie wir unter dem  
  Bildnis Karl des VI saßen und etwas ergriffen in die Kathedrale der „Klassischen  
  Reitkunst“ gesehen haben. Es benötigt etwas Zeit, um wieder gedanklich zur  
  sachlichen Arbeit zurückzukehren.  
  Drei Stunden Morgenarbeit in der Spanischen Hofreitschule Wien. Diese einmalige  
  Atmosphäre, dieses historische Flair!!!  
  Trotzdem - drei Stunden Trainingsarbeit, natürlich mit immer wechselnden Pferden,  
  und dem Ziel die vollkommene Harmonie zwischen Reiter und Pferd zu erreichen!  
  Diese Trainingsarbeit  vor den Augen der Öffentlichkeit stellt an die Bereiter der SRS  
  hohe Ansprüche in fachlicher aber auch in psychischer Hinsicht.  
  Wir danken an dieser Stelle dem  Chef der Reitbahn , Herrn Ernst Bachinger, der uns  
  persönlich sehr freundlich aufnahm.  Mit seinen Eleven, Bereiteranwärtern, Bereitern  
  und Oberbereitern war er  bereit, zur besseren Erläuterung von Lektionsabläufen  
  auch einmal die eine oder andere Lektion zu wiederholen. Während der öffentlichen  
  Morgenarbeit  erlebten wir die breite Palette der klassischen Lektionen und führten  
  eine rege Diskussion mit Herrn Oberbereiter Hausberger, der uns nach wie vor  
  vorbildlich betreute.  
  Der Zuschauer, der die Morgenarbeit betrachtet, sollte  Bedenken, dass der Weg das  
  Ziel ist. Er sollte sich eine sofortige Kritik gut durchdenken. Morgenarbeit ist  
  Galavorstellung !  
  Nach der Morgenarbeit erlebten wir in der Hofburg die Alltagsarbeit. Der Stallmeister  
  wirkte auf uns wie ein Orchesterleiter mit unglaublicher Übersicht zum Wohle der ca  
  70 Hengste.  
  Die Hengste werden alle nach einem mit dem Tierarzt abgestimmten individuellen  
  Futterplan betreut. Der Stallmeister ist ein wichtiger Mann im komplizierten Getriebe der SRS.  
  Besonders hat uns der respektvolle Umgang mit den Pferden beeindruckt. Dieser  
 

respektvolle Umgang war auch zwischen den Angestellten der SRS zu spüren.

 
 

Dieser Umgangston wirkte sehr wohltuend auf unsere Seminargruppe.

 
 

An der Spanischen Hofreitschule wird  mit der Überschrift

 
 

„Traditionen bewahren – Neue Weg beschreiten gearbeitet“

 
  Neue Wege sind noch nicht immer sofort perfekte Asphaltpisten. Einige Schlaglöcher  
  müssen oft noch beseitigt werden.  
  Uns als Seminargruppe hat beeindruckt mit welchem Respekt, welcher Liebe und  
  Sachkenntnis die Pferde in der Hofburg und in Heldenberg betreut werden.  
  Schonend  Leistung aufbauen, damit die Hengste  in Ehren gesund alt werden  
  können und dabei  noch leistungsfähig bleiben. Das ist einer der Grundsätze  in der  
  Arbeit mit Pferden.  
  Auch das von Herrn Oberbereiter Herrn Andreas Hausberger vermittelte Wissen  
  zeugt davon, dass es nach wie vor möglich ist, an der Spanischen Hofreitschule zum  
  Wohle der Pferde das klarste Wasser zu schöpfen.  
     
  Wir als Verband werden beschrittene Wege weitergehen und jede Möglichkeit  
  nutzen, um unser Wissen zu erweitern.  
  Ziel ist es qualifizierte Fachleute heranzubilden, die ihr Wissen in die Basis  
  hineintragen, damit in Deutschland der respektvolle Umgang mit dem Pferd wieder  
  mehr an Bedeutung gewinnt. Durch die Vermittlung der klassischen Reitlehre mit der  
  ihr eigenen Systematik die Pferde  Freude an ihrer Arbeit finden zu lassen, damit sie  
  zu Mitmachern heranwachsen..  
     
  Jeder Teilnehner unserer Seminarguppe hat von der Spanischen Hofreitschule ein  
  Zertifikat seiner Teilnahme erhalten.  
     
 

stellvertretend für alle Teilnehmer des Verbandes zur Förderung der klassischen Reitkunst

 
     
  Claudia Ronsöhr  
 

Irene Kurz

 
 

Jochen Kollhof

 
 

Kathrin Michalke

 
 

Jutta Laufer-Wilhelmi

 
 

Manfred Claus

 
 

Katrin Naumann

 
 

Stephanie Heine- Lieth

 
 

Kerstin Schlitter

 
 

Maimu Förtsch

 
 

Christina Fabricius

 
     
 

stellen wir ein Zertifikat auf unsere Homepage.

 
  Es verdeutlicht den genauen Inhalt des Seminars   
     
     
     
   

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: giselheidclaus@aol.com
Stand: 31. Juli 2014