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Seminar
mit der |
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Spanischen Hofreitschule Wien
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an der
Ausbildungsstätte der Junghengste am
Heldenberg |
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eine
Nachbetrachtung der Seminargruppe |
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in Worte
gefasst von Manfred Claus |
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Niemand
aus unserer Seminargruppe hätte gedacht, dass einmal ein Traum wahr wird. |
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Hautnah
erlebten alle Seminarteilnehmer mitten im täglichen Arbeitsablauf der
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Spanischen
Hofreitschule die Schulung der Lipizzianer von der Remonte bis zum
Schulhengst. |
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Vor Ort
konnten wir die Grundsätze der klassischen Reitlehre studieren, damit wir in
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Deutschland
einen Beitrag zur Förderung der alten klassischen Reitkultur zum Wohle
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unserer
Pferde leisten können. |
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Diese
Seminare wurden auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung zwischen der
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Generaldirektorin der Spanischen Hofreitschule Frau Diplomkaufman Gürtler
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dem Verband
zur Förderung der klassischen Reitkunst
Deutschland
e.V (VFkR) vereinbart. |
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Was wurde
vereinbart ? |
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Die
Generaldirektion der Spanischen Hofreitschule ermöglicht dem VFkR für das
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Jahr 2011
zwei Seminare für die Dauer einer Woche in der zentralen
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Ausbildungsstätte der Hengste am Heldenberg . Das Seminar wird von einem
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Oberbereiter
geleitet. |
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Ziel dieser
Seminare ist es, die klassische Reitkultur unmittelbar zu erleben und im
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deutschen
Freizeit-und Breitensport mit Pferden aller Rassen umzusetzen. |
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Aber der
Reihe nach: |
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Die
Anreise: |
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11 Teilnehmer
(9 weibl und 2 männl) reisten in Fahrgemeinschaften (PKW) aus ganz
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Deutschland
am Sonntag den 06.06.2011 in Frauendorf an der Schmieda im |
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österreichischen Weinviertel an. Entfernung nach Heldenberg 7 km. Alle
Teilnehmer |
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wohnten in
der Pension des Winzerhofes der Frau Greil. Wir erlebten eine sehr
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niveauvolle,
gastfreundliche und herzliche Pension. Sofort übertrug sich der etwas
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gelassene
Rhythmus des österreichischen Landlebens wohltuend auf unsere Gruppe. |
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Die Begrüßung
und der Beginn des Seminars in der zentralen |
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Ausbildungsstätte Heldenberg der SHR: |
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Um Punkt 9.00
Uhr begrüßte uns die Generaldirektorin Dkfm. Elisabeth Gürtler in
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ihrer sehr
freundlichen aber auch präzisen Art. Zuerst stellte sie uns den Leiter des
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Wochenseminars Oberbereiter Herrn Andreas Hausberger vor. Beide
Führungskräfte |
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vermittelten
einen ersten Überblick über die Geschichte, Aufgaben und Ziele der
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Spanischen
Hofreitschule. |
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Interessant
waren die Ausführungen von Frau Gürtler, die die Aufgaben und Ziele
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der SRS für
die weitere Zukunft erläuterte und die sich in diesem Zusammenhang zu
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lösenden
Aufgaben darstellte. Die Generaldirektorin sprach auch die Bedeutung
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unseres
ersten internationalen Praxisseminars an. |
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Es wurde uns
klar mit welcher Gründlichkeit in organisatorischer und fachlicher Sicht
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dieses
Seminar von der Spanischen Hofreitschule vorbereitet worden war. |
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Die
Ausbildungsstätte am Heldenberg: |
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Nach der
herzlichen und intensiven Begrüßung ließen wir die Trainingsstätte |
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Heldenberg
auf uns wirken. |
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Im Ort
Kleinwetzdorf liegt der kulturhistorische Heldenberg. Dort liegt der
bekannte |
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Generalfeldmarschall Graf v. Radetzky begraben. |
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Die
Trainingsstätte am Heldenberg wurde 2005 eröffnet. Den wachsenden Aufgaben |
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der SRS muss
eine größere Anzahl von Schulhengsten gegenüberstehen. |
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Außerdem
setzt sie den Gedanken des langjährigen Leiters der Hofreitschule Obers
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Podhajsky
fort, den Hofburghengsten eine Sommerfrische zu ermöglichen. |
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Die
Anlage ist modern, großzügig und funktional konzipiert. Sie beherbergt
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80
“Luxusboxen“ .Luxus im Sinne von Größe der Boxen (20-25 qmtr). mit Fenster
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und Paddock. |
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Luft,
Raumklima, Helligkeit, Reitboden und äußerste Sauberkeit haben wir als
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vorbildlich
empfunden. Außenpaddocks, Führkarussel, Außenreitplatz, Koppeln und
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Weiden runden
das funktionale Bild ab. |
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Stroh-, Heu-
und Futtervorräte hatten eine hervorragende Qualität. Sie gelangen
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nach
individuell abgestimmten Rationen zu den Hengsten, welche sich uns in sehr
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gutem
physischem und psychischem Zustand präsentierten. |
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Inhalt
und Schwerpunkte unseres Wochenseminars: |
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1.Historischer Überblick über die Geschichte der SRS, ihre Strukturen und
das |
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Zusammenwirken der Institutionen Gestüt Piber, Hofburg Wien und
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Ausbildungsstätte Heldenberg. |
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2. Die
praktische Ausbildung der Remonten aus Piber in Heldenberg vom
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Geradeausreiten bis hin zur Campagneschule. Grundsätze im Umgang mit den
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Hengsten und
deren Ausbildung. |
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3.Die
tägliche Morgenarbeit, die Arbeitsabläufe, Fütterung, Pflege, tierärztliche
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Betreuung,
Equipment, Strukturen u.v.a.m. Die Schulhengste als“ Herren Lipizzianer“ |
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4.Traditionelle Gepflogenheiten, Reitschulordnung, Reitschulfiguren, Umgang
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zwischen
Reiter und Pferd |
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5. Bedeutung
der Sitzschulung zur Erlernung eines geschmeidigen und
korrekten
Sitzes |
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6.
Longieren von Remonten |
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7.
Anreiten von Remonten |
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9. Die
praktischen Ausbildungswege, Methoden des Lehrens von Lektionen, Klärung
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von
Schwierigkeiten, um zur Vollendung zu gelangen. |
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Unser
Tagesablauf: |
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07.30 –
08.30 Uhr gemeinsames Frühstück in unserer gemütlichen Pension |
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08.45 – 09.00
Uhr Anfahrt zum Heldenberg |
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09.00 –
11.30 Uhr Praxisseminar am Reitplatz |
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Es wurden Remonten, Campagnepferde und Schulpferde von Eleven, |
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Bereiteranwärtern und Bereitern vorgeritten. Dazu fand ein ständiger
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Dialog zwischen unserer Seminargruppe und dem Oberreiter Herrn
Hausberger
statt. |
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11.30 –
12.00 Uhr Reiten eines Lektionshengstes durch eine Seminarteilnehmerin des
VFkR |
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Die Anleitung in dieser Reiteinheit erfolgte durch Herrn Hausberger.
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12.00 –
16.00 Uhr Mittagessen , individuelles Studium und Freizeit |
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16.00 -
18.00Uhr Gemeinsame Auswertung des Vormittages und Vorbereitung |
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auf den nächsten Tag |
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18.00 -
……..Uhr Abendessen, DVD ansehen und eventuell etwas
Weinverkostung |
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Alle
Teilnehmer hatten sich auf das Seminar gut vorbereitet. Schon am zweiten Tag
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brachte Herr
Hausberger zum Ausdruck, dass er mit unserer Gruppe tief in sein
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reiterliches
Wissen eindringen kann und auch muss. |
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Wir haben
entstehende Fragen diskutiert - dem Seminar ein Profil gegeben. |
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Bei aller
Ernsthaftigkeit wurde die Freude an der Arbeit mit den Pferden nicht
vergessen. |
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Der
Donnerstag – ein besonderer Tag
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Wir besuchten
die schönste Reithalle der Welt – Führung durch die gesamte Hofburg
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mit
Stallungen, Sattelkammer, Erläuterung der größten Führanlage der Welt.
Fragen |
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zum
Reithallenboden in der Hofburg u.v.a.m. |
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Mitten im
Text schon einmal vorab herzlichen Dank an den Oberbereiter Herrn
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Andreas
Hausberger. Er erstaunte uns immer wieder mit seinem enormen
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historischen
Hintergrundwissen. Er verstand es dieses Wissen mit seinem |
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persönlichen
Charme zu vermitteln, wobei auch einmal augenzwinkernd ein kleines
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Anekdötchen
erzählt wurde. |
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Wir waren
zu einer harmonischen Seminargruppe zusammengewachsen. |
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Wir alle ,
die wir das erleben durften werden es nie vergessen, wie wir unter dem
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Bildnis Karl
des VI saßen und etwas ergriffen in die Kathedrale der „Klassischen
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Reitkunst“
gesehen haben. Es benötigt etwas Zeit, um wieder gedanklich zur
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sachlichen
Arbeit zurückzukehren. |
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Drei Stunden
Morgenarbeit in der Spanischen Hofreitschule Wien. Diese einmalige
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Atmosphäre,
dieses historische Flair!!! |
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Trotzdem -
drei Stunden Trainingsarbeit, natürlich mit immer wechselnden Pferden,
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und dem Ziel
die vollkommene Harmonie zwischen Reiter und Pferd zu erreichen!
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Diese
Trainingsarbeit vor den Augen der Öffentlichkeit stellt an die Bereiter der
SRS |
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hohe
Ansprüche in fachlicher aber auch in psychischer Hinsicht. |
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Wir danken an
dieser Stelle dem Chef der Reitbahn , Herrn Ernst Bachinger, der uns
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persönlich
sehr freundlich aufnahm. Mit seinen Eleven, Bereiteranwärtern, Bereitern
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und
Oberbereitern war er bereit, zur besseren Erläuterung von Lektionsabläufen
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auch einmal
die eine oder andere Lektion zu wiederholen. Während der öffentlichen
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Morgenarbeit
erlebten wir die breite Palette der klassischen Lektionen und führten
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eine rege
Diskussion mit Herrn Oberbereiter Hausberger, der uns nach wie vor
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vorbildlich
betreute. |
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Der
Zuschauer, der die Morgenarbeit betrachtet, sollte Bedenken, dass der Weg
das |
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Ziel ist. Er
sollte sich eine sofortige Kritik gut durchdenken. Morgenarbeit ist
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Galavorstellung ! |
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Nach der
Morgenarbeit erlebten wir in der Hofburg die Alltagsarbeit. Der Stallmeister
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wirkte auf
uns wie ein Orchesterleiter mit unglaublicher Übersicht zum Wohle der ca
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70 Hengste. |
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Die Hengste
werden alle nach einem mit dem Tierarzt abgestimmten individuellen
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Futterplan
betreut. Der Stallmeister ist ein wichtiger Mann im komplizierten Getriebe
der SRS. |
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Besonders hat
uns der respektvolle Umgang mit den Pferden beeindruckt. Dieser
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respektvolle Umgang war auch zwischen den Angestellten der SRS zu spüren. |
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Dieser
Umgangston wirkte sehr wohltuend auf unsere Seminargruppe. |
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An der
Spanischen Hofreitschule wird mit der Überschrift |
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„Traditionen bewahren – Neue Weg beschreiten gearbeitet“ |
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Neue Wege
sind noch nicht immer sofort perfekte Asphaltpisten. Einige Schlaglöcher
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müssen oft
noch beseitigt werden. |
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Uns als
Seminargruppe hat beeindruckt mit welchem Respekt, welcher Liebe und
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Sachkenntnis
die Pferde in der Hofburg und in Heldenberg betreut werden. |
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Schonend
Leistung aufbauen, damit die Hengste in Ehren gesund alt werden
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können und
dabei noch leistungsfähig bleiben. Das ist einer der Grundsätze in der
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Arbeit mit
Pferden. |
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Auch das von
Herrn Oberbereiter Herrn Andreas Hausberger vermittelte Wissen
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zeugt davon,
dass es nach wie vor möglich ist, an der Spanischen Hofreitschule zum
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Wohle der
Pferde das klarste Wasser zu schöpfen. |
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Wir als
Verband werden beschrittene Wege weitergehen und jede Möglichkeit
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nutzen, um
unser Wissen zu erweitern. |
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Ziel ist es
qualifizierte Fachleute heranzubilden, die ihr Wissen in die Basis
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hineintragen,
damit in Deutschland der respektvolle Umgang mit dem Pferd wieder
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mehr an
Bedeutung gewinnt. Durch die Vermittlung der klassischen Reitlehre mit der
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ihr eigenen
Systematik die Pferde Freude an ihrer Arbeit finden zu lassen, damit sie
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zu Mitmachern
heranwachsen.. |
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